Gottesdienst als Ausdruck für die Einheit der Christen

Am Freitag, den 03. Juni gab es wieder einen besonderen Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.

Unter dem Motto „Plädoyer für den Frieden“ brachten Delegierte aus sieben verschiedenen christlichen Konfessionen Impulse, Gebete, Lieder und Meditationen ein.

Der Familienchor von Niedermünster begleitete den Gottesdienst mit passenden Liedern, die zum Gebet, zum Zuhören und zum Mitsingen einluden.

Am Ende beteiligten sich die Meisten der Teilnehmenden an einem symbolischen Projekt. Kerzen wurden entzündet und jede Person stellte sie auf eine Friedenstaube.

Nach dem Gottesdienst drückten alle miteinander mit großem Applaus ihre Freude über den gelungenen Gottesdienst aus.
So kann man gut unseren Gott und die Einheit der Christenheit feiern, Inspiration für das christliche Leben finden und mit Freude nach Hause gehen.

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Ein gemeinsames Wort der ACK Dt zum Krieg in der Ukraine

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Sich, seine Familie, sein Land zu verteidigen ist ein Menschenrecht.

Im Dunkel unter der zerstörten Brücke wartet eine Menschenmenge, bewacht von zwei ukrainischen Soldaten.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Emilio Morenatti
Menschen, die vor russischen Angreifern aus der ukrainischen Stadt Irpin fliehen, verstecken sich unter einer zerstörten Brücke.

Sich, seine Familie, sein Land zu verteidigen ist ein Menschenrecht.

Papst Franziskus hat in diesem Zusammenhang einen wichtigen Satz formuliert:
»Ich verstehe die Regierenden, die Waffen kaufen. Ich rechtfertige sie nicht, aber ich verstehe sie. Denn wir müssen uns verteidigen« (Quelle).

Wir hören: T.I.N.A. = There Is No Alternative

Und leiden mit an dem hohen Preis von anhaltender Zerstörung von Gebäuden und Menschenleben.

Doch wir alle sind aufgefordert dem T.I.N.A. ein T.A.T.A entgegen zu rufen: There Are Thousand Alternatives.
Denn der Preis des Krieges ist sehr hoch. Und keiner der Streitführer erreicht sein höchstes Ziel.
Putin will erreichen, dass die Ukraine sich nicht dem Westen anschließt. Doch nicht nur die Ukraine, sondern viele weitere Länder suchen nun erstrecht Anschluss in der Nato.
Selenskyj will erreichen, dass seine Heimat nicht zerstört wird – und muss miterleben wie Städte und Dörfer zerstört werden, wie immer mehr Menschen flüchten müssen, wie die Seele der Ukraine einer unzumutbaren Belastung ausgesetzt wird.

Was das Wort Jesu bedeutet „Wer das Schwert in die Hand nimmt, wird darin umkommen“ wird uns wieder einmal vor Augen geführt.
Je länger das Bomben andauert – je mehr Hass und Radikalität wird produziert. Aus dem Krieg Putins wird der Krieg der Russen. Aus ukrainischen Familienvätern werden Soldaten, mit all den schlimmen Situationen, die dazugehören. Aus einer differenzierten Sichtweise bleiben nur noch die zwei Schubladen übrig: Freunde oder Feinde.

Was sind die „Thousand Alternatives“? Selbstverständlich gibt es hier keine einfachen oder billige Antworten. Doch das viele Geld – könnte es besser investiert werden?
Menschen zu Tötungen bringen – könnten Menschen mit dem Mute von Soldaten anders handeln?

Ich denke an die Macht der Mütter und Ehefrauen, die es leid sind ihre Väter und Söhne für den Krieg zu opfern. In Kaduna und an weiteren Brandherden haben sie Frieden zwischen Christen und Muslimen – zwischen Volksgruppen und Völkern erstritten. Die Mütter in Russland brauchen mehr Unterstützung, um mit den Müttern der Ukraine gemeinsam und auf intelligente Weise aufzustehen.

Der Papst muss viel Protest erleiden, weil er zu seiner Karfreitagsprozession das Kreuz von zwei Frauen tragen ließ, die Freundinnen sind, eine Ukrainerin, eine Russin. Wir sollten solche Initiativen stärken, ermöglichen, fördern. Das Volk beider Länder sind eine starke Macht: Stellt euch vor, es ist Krieg, und beide Völker verweigern sich!

Die Organisation www.peaceinukraine.org hat eine Plattform geschaffen, in der praxisnah und realistische Initiativen überlegt und angeregt werden.

Ich sehe es als Aufgabe von uns ChristusnachfolgerInnen und von allen Menschen guten Willens nach ihnen zu suchen und sie ins Gespräch zu bringen. Die Geschichte und die Friedensforschung kann uns dabei helfen.

Mutige Beispiele aus der Ukraine gibt es hier
55 Beispiele für Gewaltfreiheit siehe hier.

Lasst uns beten für mutige VermittlerInnen für eine Bewegung des Friedens.

Wilhelm Unger, 16. April 2022

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Erklaerung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland vom 12. März 2022

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Brief an Seine Heiligkeit Patriarch Kirill von Moskau und Rus des Präsidenten der Mennonitischen Weltkonferenz

(aus dem Englischen übersetzt von Wilhelm Unger )

Dr. Nelson Kraybill
Bild: www.lancastermennonite.org

Auf Drängen mennonitischer Führer in Europa habe ich heute den folgenden Brief an Seine Heiligkeit Patriarch Kirill von Moskau und Rus geschrieben.

27. Februar 2022

Ein offener Brief an Seine Heiligkeit Patriarch Kirill von Moskau und All Rus.

Lieber Patriarch Kirill,

Grüße im Namen Jesu von der Mennonitischen Weltkonferenz (eine globale Gemeinschaft, die Täufer-Mennoniten in achtundfünfzig Nationen vertritt). Wir beklagen die gegenwärtige Gewalt zwischen Menschen in Russland und Menschen in der Ukraine. Es muss das Herz Gottes betrüben, wenn der Leib Christi gespalten wird, besonders wenn das durch Krieg geschieht.

Während Russland Waffen auf die Ukraine loslässt, rufen wir Sie als christliche Führungspersönlichkeit in Russland auf, mutig für das Evangelium des Friedens zu sprechen und zu handeln. Ungeachtet jeglicher Begründung für den Angriff auf die Ukraine ist dies eine unmoralische Aktion, die Christen überall verurteilen müssen.

„Mein Königreich ist nicht von dieser Welt“, sagte Jesus. „Wenn mein Königreich von dieser Welt wäre, würden meine Anhänger kämpfen . . .“ (Johannes 18:36). Als Petrus ein Schwert zog, forderte Jesus ihn auf, es wegzustecken.

Sie befinden sich in einer schwierigen Situation, Patriarch Kirill. Mennoniten beten für Sie und für alle Christen in Russland und der Ukraine. Die Kirche ist vielleicht nicht in der Lage, diesen Bruderkrieg zu stoppen, aber wir müssen protestieren, wenn eine Nation eine andere bedroht oder angreift.

„Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen“, erklärte der Apostel Petrus vor Gericht. Heute befinden sich Christen auf beiden Seiten dieser Konfrontation in einer Stunde der Prüfung. Werden wir Gottes Reich die Treue halten, anstatt uns vor den Göttern der Nation, des Imperiums und des Krieges zu beugen? Gott gebe dir den Mut, ein Friedensstifter zu sein, wie Jesus es gelehrt und vorgelebt hat.

Maranatha! Komm, Herr Jesus!
J. Nelson Kraybill Präsident der Mennonitische Weltkonferenz

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Friedensgebet zieht 300 Menschen an

Bild: www.mittelbayerische.de

Vertreter verschiedener Religionen beteten am Samstag, den 5. März, in Regensburg gemeinsam für ein Ende des Krieges in der Ukraine.

Eine Frau verteilt Zweige – später werden alle Anwesenden eingeladen, sie zu Hause mit Gedanken der Hoffnung ins Wasser zu stellen.

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt und mit dabei waren.

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Beten für den Frieden – Miteinander – am 5. März

Und die ACK-Regensburg ist mit dabei.

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Vespergottesdienst in ökumenischer Gemeinschaft und orthodoxe Donausegnung

Am Sonntag, den 9. Januar 2022, findet anl. der orthodoxen Donausegnung in Regensburg um 15 Uhr im Hohen Dom St. Peter ein feierlicher Vespergottesdienst in ökumenischer Gemeinschaft statt. Die Liturgie wird von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Archimandrit Petros Klitsch und der stellvertretenden Dekanin Frau Dr. Bärbel Mayer-Schärtel geleitet. Der Vorsitzender der ACK-Regensburg, Wilhelm Unger, wird das Evangelium lesen. VertreterInnen verschiedener Kirchen werden die Fürbitte gestalten.

Nach der Vesper begibt sich eine Prozession zur Donausegnung zur Steinernen Brücke. Dort wird nach orthodoxer Tradition das Wasser gesegnet. Alle Christen und weitere Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

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Frohe Weihnacht und ein gesegnetes 2021

Schon gesehen?
Adventlich-Weihnachtliches Gospelkonzert in der TV-A Mediathek mit Lena Wiedmann und Wilhelm Unger
https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/weihnachtskonzert-aus-der-dreieinigkeitskirche/
…mit Liedansagen von Lena Wiedmann und Wilhelm Unger für die ACK-Regensburg

Herzliche Grüße
Wilhelm Unger

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Entspannungs – Advents – Gottesdienst der ACK-Regensburg

Die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft gestalten im Rahmen der Recreation-Gottesdienste am Freitag, den 17. Dezember miteinander einen Gottesdienst in Einheit der Christen in Regensburg. Herzlich willkommen.

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